Aktuell besuchen etwa 1030 Schülerinnen und Schüler das Max-Born-Gymnasium, wo sie von 95 Lehrkräften unterrichtet werden. Besonderen Wert legen wir auf den vertrauensvollen Umgang aller Mitglieder der Schulgemeinschaft untereinander und möglichst große Transparenz in allen schulischen Abläufen. So kann etwa auf unserer Homepage in einem passwortgeschützten Bereich der Vertretungsplan des aktuellen und des folgenden Schultages eingesehen werden. Die gemeinsame Verantwortung für das Gelingen unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit wird deutlich in der aktiven Mitwirkung der SMV, die sich eine eigene Struktur mit klaren Zuständigkeiten von „Ministern“ gegeben hat, und des Elternbeirats am Schulleben. Im Schulforum, im Bauausschuss und im Schulentwicklungsteam arbeiten Vertreter aller Gruppierungen der Schulfamilie zusammen an der Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Schule. Die Klassenelternsprecher, von denen es pro Klasse zwei gibt, treffen sich im Anschluss an die Elternsprechtage und am Schuljahresende zu einem intensiven Gedankenaustausch mit der Schulleitung. Vom Elternbeirat wird auch das offizielle Schul-T-Shirt betreut, das die Verbundenheit mit der Schule (und den Stolz auf sie) zum Ausdruck bringen soll. Der corporate identity dienen auch das einheitliche Schullogo und der Schul-Flyer. Der Förderverein der Schule, das Max-Born-Netzwerk e.V., unterstützt die Aktivitäten der Schule ideell und finanziell, sucht Sponsoren und externe Partner und hält den Kontakt mit den ehemaligen Absolventen. Seit dem Schuljahr 2009/10 ist das Max-Born-Netzwerk Träger der Nachmittagsbetreuung und seit 2010/11 Finanzverwalter der Streicherklasse.
Schulentwicklung und Qualitätssicherung werden am Max-Born-Gymnasium großgeschrieben. So waren wir von 2002 bis 2009 am Modellversuch MODUS21 beteiligt. Hier wurden in enger Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern Innovationen in der Schulorganisation sowie neue Unterrichtsmethoden und Prüfungsformate erprobt. Die Ergebnisse dieses Schulversuchs, an dem von den über 350 bayerischen Gymnasien 18 Schulen teilgenommen haben, sind Vorbild für die Weiterentwicklung des bayerischen Schulwesens geworden. Unsere innovative Arbeit im Bereich der inneren Schulentwicklung wurde 2002 mit dem 2. Preis des i.s.i. (Innere Schulentwicklung – Innovationspreis) ausgezeichnet. Das seit 2010 bestehende Schulentwicklungsteam koordiniert die unterschiedlichen Ansätze und Bestrebungen: Im April 2011 fand im Rahmen der Internen Evaluation eine groß angelegte Befragung von Lehrern, Schülern und Eltern statt, im Juli 2011 wurde nach eingehenden Beratungen das Leitbild unseres Gymnasiums verabschiedet. Den aktuellen Diskussionsstand im Schulentwicklungsteam können Sie auf unserer Homepage einsehen. Im Schuljahr 2011/12 wird unsere Schule extern evaluiert werden.
Besondere Einrichtungen an unserem Gymnasium im MINT (Mathematik-Informatik- Naturwissenschaften und Technik)-Bereich sind die schuleigene Sternwarte mit zwei Kuppeln und einem Planetarium, das mikrobiologische Labor und das große Schulaquarium im Foyer. Viele Schülerinnen und Schüler des Max-Born-Gymnasiums nehmen mit ihren Arbeiten an regionalen und nationalen Wettbewerben teil und wir können uns immer wieder über Preisträger auf Landes- und Bundesebene freuen. Im Schuljahr 2010/11 etwa gewannen zwei unserer Schüler den Superpreis bei „Experimente antworten“ und einer unserer Abiturienten erreichte das Bundesfinale von „Jugend forscht“. Jährlich treffen sich im Rahmen der Forscherwoche Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums und von Schulen aus mehreren anderen Bundesländern, um sich über ihre Projekte auszutauschen, wissenschaftliche Einrichtungen zu besuchen und Fachvorträge renommierter Forscher zu hören. Das Max-Born-Gymnasium ist Partnerschule des Deutschen Museums Museums und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Pettenkofer-Institut, dem Lehrstuhl für die Didaktik der Physik an der LMU und der DLR in Oberpfaffenhofen zusammen. Wegen der besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik und der Naturwissenschaften wurde das Max-Born-Gymnasium im Jahr 2000 als eines von sechs bayerischen Gymnasien durch den auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gegründeten Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center e.V. als MINT-EC-Schule ausgewählt. Im Jahr 2010 erhielten wir erneut die Zertifizierung als Leuchtturmschule für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Jährlich beteiligen sich mehr als ein Drittel unserer Schülerinnen und Schüler mit beachtlichem Erfolg am weltweiten Mathematik-Wettbewerb „Känguru“. Seit dem Schuljahr 2009/10 nimmt das Max-Born-Gymnasium am Modellversuch „M3 – Medienintegration im Mathematikunterricht“ teil, bei dem es um den Einsatz von Taschenrechnern mit Computer-Algebra-Systemen (CAS) geht.
Im sprachlichen Bereich bietet das Max-Born-Gymnasium als einzige Schule im Landkreis Fürstenfeldbruck und an der S-Bahnlinie 8 die Möglichkeit, alternativ zu Englisch Latein als erste Fremdsprache zu wählen. Die zweite Fremdsprache beginnt bereits in der 6. Jahrgangsstufe, für Schülerinnen und Schüler mit Latein als erster Fremdsprache ist dies automatisch Englisch, die anderen wählen zwischen Latein und Französisch. Die dritte Fremdsprache im sprachlichen Zweig ist entweder Französisch oder Italienisch. Somit ist an unserem Gymnasium auch eine rein neusprachliche Fremdsprachenfolge (Englisch – Französisch – Italienisch) möglich. Aber auch das Fach Latein ist in unserem Schulprofil fest verankert, es existiert, wie bereits ausgeführt, als erste Fremdsprache ab Jgst. 5, wird aber auch kontinuierlich in der Oberstufe angeboten. In beiden Ausbildungsrichtungen des Max-Born-Gymnasiums besteht die Möglichkeit, mit Beginn der 10. Jahrgangsstufe die erste oder zweite Fremdsprache Latein bzw. die zweite Fremdsprache Französisch durch die spät beginnende Fremdsprache Italienisch zu ersetzen. Die Schülerinnen und Schüler können an unserer Schule offizielle Sprachzertifikate in allen drei modernen Fremdsprachen (das englische CAE - Certificate in Advanced English, das französische DELF - Diplôme d'Etudes en langue française und das italienische Ele.IT) erwerben. Wir engagieren uns darüber hinaus seit Jahren stark in der Entwicklung und Erprobung neuer Aufgaben- und Prüfungsformate, etwa zur Stärkung der Mündlichkeit in den modernen Fremdsprachen. So finden sich in der zentralen Handreichung „Time to talk“ und auf der zugehörigen DVD etliche Unterrichtsbeispiele mit Schülerinnen und Schülern des Max-Born-Gymnasiums.
Das musikalische Leben am Max-Born-Gymnasium ist breit gefächert: Es gibt ein Orchester, zwei Chöre (Unterstufe und Mittel-/Oberstufe), eine Bigband, die Schulband „Murphy’s Law“ und einen Additums-Kurs Musik, die bei Kammer-, Weihnachts- und Sommerkonzerten ihr beeindruckendes Können unter Beweis stellen. Seit dem Schuljahr 2010/11 bieten wir in der 5. Jahrgangsstufe eine Streicherklasse an. In dieser Klasse lernt jedes Kind ein Streichinstrument, wobei der Instrumentalunterricht im Rahmen der Musikstunden erteilt wird. Von Anfang an musizieren die Kinder der Streicherklasse gemeinsam. Im Bereich des Schultheaters haben wir eigene Ensembles für die Unter-, Mittel- und Oberstufe. Einmal im Jahr gibt es eine große Produktion, an der bis zu 200 Schülerinnen und Schüler mitwirken, und zwar als Schauspieler, Tänzer, Musiker, Bühnenbildner, Programmheftmacher und Organisatoren. Nach dem Sommernachtstraum und Alice im Wunderland stehen für 2012 die Blues Brothers auf dem Programm.
Im sportlichen Bereich sind die zwei Skilager-Aufenthalte (in der 7. und in der 8. Jahrgangsstufe), die Jahrgangsstufen-Turniere in unterschiedlichen Sportdisziplinen und unsere Schulmannschaft Fußball zu erwähnen. Über unsere schuleigenen Sportanlagen hinaus nutzen wir städtische Einrichtungen in unmittelbarer Nähe: das Hallenbad, den Kunstrasenplatz und das große Sportstadion.
Ein weiterer Baustein im Schulleben und in der Vernetzung der Schule mit dem kommunalen und regionalen Umfeld ist der Schüler-Service für Senioren, über den unsere Schülerinnen und Schüler älteren Mitbürgern in Germering die Erledigung kleinerer Dienste anbieten. Zur Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft wollen wir auch durch die Einrichtung der Tutoren und durch den Schulsanitätsdienst ermuntern. Hinzu kommt die intensive und anspruchsvolle Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Mentoren, die sich die Unterstützung von jüngeren Schülerinnen und Schülern im Unterricht oder bei den Hausaufgaben zur Aufgabe gemacht haben. Im Sinne des Qualitätsmanagements verlangen wir von den Schülerinnen und Schülern, die quasi offiziell über die Schule (Liste im Sekretariat) Nachhilfeunterricht anbieten, das Absolvieren der Mentorenausbildung. Seit dem Schuljahr 2010/11 stehen Streitschlichter (Mediatoren) als Ansprechpartner bei Konflikten unter Schülern zur Verfügung. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler werden in einer mehrtägigen Schulung intensiv auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Verantwortung für die Umwelt übernehmen unsere Schülerinnen und Schüler zudem im schuleigenen Biotop und in den Energieteams, die für bewusstes Umgehen mit Ressourcen im Klassenzimmer und in der ganzen Schule sorgen. Hinzu kommen wiederkehrende Veranstaltungen zur Klimaproblematik und ein breit gefächertes Angebot zur Lebenskompetenz, das alle Jahrgangsstufen umfasst. Darüber hinaus bieten wir ein breit gefächertes Wahlkursangebot, das u.a. Förderunterricht in Deutsch, Schulfernsehen, die Schülerzeitung bääm sowie Robotik- und Spanisch-Kurse umfasst.
Angebote an die Schülerinnen und Schüler zur Stärkung des Praxisbezugs und zur Horizonterweiterung sind die verschiedenen Schüleraustausch-Programme mit Partnerschulen in Frankreich (Nantes), der (französischsprachigen) Schweiz, Italien (Cecina, der Partnerstadt von Gilching), den USA (Chicago) und Schweden (Östersund) und weitere Schulfahrten. Einen Überblick dazu finden Sie unter der Rubrik „Fahrtenkonzept“ auf der Homepage. Seit September 2010 koordiniert das Max-Born-Gymnasium ein Comenius-Projekt der Europäischen Union zu „Geschlechterklischees im Schulsport“. Unsere Partnerschulen bei diesem Projekt befinden sich in Italien (Oristano auf Sardinien), Polen (Prostki im Nordosten Polens), Ungarn (Balatonfüred, einer Partnerstadt von Germering) und der Türkei (Gebze bei Istanbul). Für Mai 2012 ist das große Abschlussturnier in Germering geplant.
Die Berufs- und Studienorientierung wird am Max-Born-Gymnasium sehr ernst genommen, auch wenn die gymnasiale Bildung keineswegs auf die Berufsvorbereitung reduziert werden sollte. Ein Gymnasium vermittelt vielmehr eine profunde Allgemeinbildung, die für unterschiedlichste Studiengänge und Berufsfelder qualifiziert. Dennoch macht es Sinn, wenn sich unsere Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig über die Möglichkeiten nach dem Abitur (oder auch nach dem mittleren Schulabschluss in der 10. Jgst.) informieren. Bei den Berufsinformationsabenden, die vom Max-Born-Netzwerk in Zusammenarbeit mit unserer Beratungslehrerin und der Fachschaft Wirtschaft/Recht organisiert werden, präsentieren ehemalige Absolventen unserer Schule ihre Berufe. Dabei finden sich immer etwa zwanzig Persönlichkeiten mit interessanten Berufen ein, vom Manager in der Luftfahrtindustrie bis zum Food Designer. Seit 2010/11 beteiligen wir uns am Projekt „Die Komplizen“, das von der Europäischen Union finanziert wird und über ein Mentorenprogramm Oberstufenschülern interessante Einblicke in das Berufsleben gibt und eine sehr individuelle Förderung ermöglicht. Im aktuellen Schuljahr informiert zudem eine Vertreterin der Roland-Berger-Stiftung über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes während der Schulzeit oder auch im Studium. In der neunten Jahrgangsstufe bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein Bewerbungstraining und einwöchiges Betriebspraktikum an, das sie mit den Bedingungen der Arbeitswelt vertraut machen soll. Auch am jährlich stattfindenden Girls‘ Day bzw. Boys‘ Day beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen sehr rege.
Schulinterne Lehrerfortbildung, vor allem im Bereich neuer Unterrichtsmethoden, gehört ebenso zu unserem Konzept von Qualitätsentwicklung wie das bundesweite Modellprojekt SINUS zur „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“, in dem wir als Pilotschule ein Netz von weiteren Schulen betreuen. Hier werden neue Ansätze des Unterrichtens erprobt, die Zusammenarbeit im Team organisiert und neue Aufgabenformen entwickelt. Auch am Folgeprojekt Fibonacci wirken wir an verantwortlicher Stelle im Bereich Mathematik mit. Weitere Fachschaften (Physik, Biologie und Chemie) beteiligen sich ebenfalls aktiv. Dem Thema Übertritt widmen wir uns durch die intensive Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen. Aktuell sind wir am Projekt „Clever lernen“ der Universität Ulm beteiligt. Wir haben eine abgeordnete Grundschullehrkraft an der Schule, die als Lotsin fungiert und entsprechende Beratungsangebote macht. Jährlich finden Hospitationen an Grundschulen und gemeinsame Fortbildungen mit Grundschullehrkräften statt. Eine Schulpsychologin, die parallel zu ihrer Tätigkeit am Max-Born-Gymnasium noch als Kinder- und Jugendtherapeutin und als Supervisorin arbeitet, und eine Beratungslehrerin stehen als Ansprechpartnerin für Schüler, Eltern und Kollegium bereit. Für Februar 2012 ist, als ein Ergebnis der Internen Evaluation, die Anstellung einer Sozialpädagogin geplant.
Das Max-Born-Gymnasium engagiert sich stark in der Begabtenförderung, etwa durch ein vielfältiges Wahlkursangebot und die Beteiligung an der Schüler-Akademie der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West. Im aktuellen Schuljahr sind wir hier mit Kursen zu Kommunikations- und Moderationstechniken sowie zur Epoche des Fin de siècle vertreten. Im Oktober 2011 startete die neu gegründete Max-Born-Akademie, die besonders begabten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der 9. bis 12. Jgst. im Abstand von etwa sechs Wochen Bildungsangebote macht, die über das im Unterricht Behandelte hinausgehen. Den Anfang bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Schenzle, dem Dekan der Fakultät für Physik der LMU München, zu „Umbrüchen in der Geschichte der Physik“. Die nächsten Veranstaltungen werden ein Workshop zum Thema Kreativität (durchgeführt von einem Management-Trainer) und eine Museumsführung (durch einen ehemaligen Kollegen) sein.
Seit dem Schuljahr 2010/11 bietet das Max-Born-Gymnasium eine Einführungsklasse an, die von Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Schulabschluss besucht wird, die dann am Gymnasium die Allgemeine Hochschulreife erwerben wollen. Sie machen die zehnte Klasse zum zweiten Mal, um in das gymnasiale Arbeiten und den gymnasialen Fächerkanon „eingeführt“ zu werden, und treten im Anschluss in die reguläre Qualifikationsphase ein.
Besonderes Engagement bei der Mitgestaltung des Schullebens würdigen wir jährlich durch die Verleihung der Max-Born-Medaille an Abiturienten; zudem können wir in jedem Jahr besonders gelungene und fächerübergreifend angelegte W-Seminar-Arbeiten aus der Gustav-Born-Stiftung prämieren. Der von einem ehemaligen Kollegen gestiftete und mit 250 € dotierte Dr.- Manfred-Matschek-Preis wird für die Behandlung naturwissenschaftlicher Themen in einer Fremdsprache vergeben.
Das Max-Born-Gymnasium verfügt über eine Mensa mit 120 Plätzen. Dort können die Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Lehrkräfte und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Gymnasiums ein warmes Mittagessen einnehmen. Angeboten werden neben Salat und Nachspeise immer zwei Hauptgerichte, von denen eines vegetarisch ist. Den aktuellen Speiseplan finden Sie hier auf der Homepage. Im 2009 eingeweihten Erweiterungsbau befinden sich auch Räume für die Nachmittagsbetreuung, Seminarräume und ein Internet-Arbeitsraum für die Oberstufe mit 16 Computer-Plätzen. Die Nachmittagsbetreuung (offene Ganztagsschule) wird an vier Wochentagen (Montag bis Donnerstag) kostenlos von 13.10 Uhr bis 16.10 Uhr angeboten. Die Betreuung übernehmen vier hauptamtliche Kräfte unter der Leitung von Frau Finkenzeller, der ehemaligen Vorsitzenden unseres Elternbeirats. Sie werden unterstützt von ehemaligen Schülern und Mentoren. Für die Fünftklässler ist ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa obligatorischer Bestandteil der Betreuung.
Dank der großzügigen Unterstützung durch unseren Sachaufwandsträger, den Landkreis Fürstenfeldbruck, gibt es immer wieder Modernisierungen und besondere Ausstattungen in unserem Schulgebäude. Dieses ist in den Jahren 1967 bis 1970 entstanden und damit schon etwas in die Jahre gekommen, doch die architektonische Gestaltung mit viel Licht, den weiten Gängen und den großzügigen Außenflächen erweist sich als im positiven Sinne zeitlos und wird den Erfordernissen seiner Nutzer im Alltag besser gerecht als so mancher zeitgenössische Schulneubau. Bis zum Frühjahr 2011 wurden die Klassenzimmer des Südtraktes von Grund umgestaltet und auf den neuesten technischen Stand (fest installierte Beamer, Mediensäule, Umluftanlage) gebracht. Dort stehen nun auch zwei sanierte Informatikräume mit komplett neuen Rechnern an jeweils 30 Arbeitsplätzen, ein spezieller Präsentationsraum (für die Seminare der Oberstufe) und ein Robotikraum zur Verfügung. Neu sind in diesem Schuljahr ein Mediationsraum (Raum der Stille) und ein neu geschaffenes Elternsprechzimmer. Die nächste Etappe wird die Modernisierung des Biologie- und Chemietraktes sowie der Verwaltung sein, die hoffentlich im Frühjahr 2012 beginnt. Als Schulfamilie sind wir zudem seit einiger Zeit dabei, uns den weitläufigen Schulpark im Süden des Schulgeländes als Ruhezone und Aufenthaltsbereich zu erschließen.
Am Max-Born-Gymnasium wird versucht, drei zentrale Ansätze in Einklang zu bringen: ein breites Unterrichtsangebot und eine hohe Unterrichtsqualität, wie sie in den hervorragenden Platzierungen bei den zentralen Leistungstests und in den zahlreichen Wettbewerbserfolgen zum Ausdruck kommt, ein reiches Schulleben, das von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft getragen wird, und die Offenheit für Innovationen, die auch aus der Schule selbst heraus angestoßen werden. So hoffen wir, ein Konzept von gymnasialer Bildung und Erziehung umzusetzen, das unsere Schule zu einem attraktiven Lern- und Lebensraum für Lehrer, Schüler und Eltern macht und mit dem wir unsere Absolventinnen und Absolventen möglichst gut und umfassend auf die außerschulische Berufs- und Lebenswelt vorbereiten.
Germering, im September 2011
Dr. Robert Christoph
Schulleiter |