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Blues Brothers

Tobias Witzgall hat eine Bildergaleie der Blues Brothers Aufführungen erstellt.
Wir verlinken auf seine Website.
Herzlichen Dank !

(Aus rechtlichen Gründen verweisen wir auf den Haftungsausschluss)


Die triumphale Rückkehr der Blues Brothers
Die Schüler des Max-Born-Gymnasiums Germering begeistern bei der Premiere von Вlues Brothers mit Professionalität und Coolness

„Ich glaube, wir können das wieder zum Leben erwecken dachten sich nicht nur die Blues Brothers bei der Idee, ihre alte Band wieder zusammen zu trommeln, sondern auch das P-Seminar Theater. Unter der Leitung von ihrer Lehrerin Christiane Adeli brachten die Elftklässler gemeinsam mit 250 weiteren Schülern und anderen Mitwirkenden den Film aus den 80-ern auf eine Bühne des Jahres 2012.

Blues Brothers am MBG

Die Story ist schnell erzählt. Kaum ist Jake Blues aus dem Gefängnis entlassen worden, stolpert er in neue Schwierigkeiten: Er und sein Bruder Elwood sollen das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind, vor dem Ruin retten und innerhalb weniger Tage 5.000 $ auftreiben legal. Ihr Plan ist es, mit ihrer Band das Geld bei einem großen  Konzert einzuspielen, doch das ist gar nicht so leicht, schon gar nicht, da ihnen Jakes rachschtige  Ex-Verlobte, amerikanische Nazis, eine Horde wtender Cowboys und nicht zuletzt die gesamte Chicagoer Polizei im Nacken sitzen.

Mit viel Witz und unglaublicher Lässigkeit begeisterten vor allem die Hauptdarsteller Leo Gruber und Elias Finsterlin (beide 12. Klasse), sodass man zeitweise meinen konnte, die echten Blues Brothers vor sich zu haben. Besonders stach zudem Fabian Binder (11. Klasse) hervor, der in der Rolle des Ziehvaters Curtis und als Reverend Cleophus James sowohl schauspielerisch als auch gesanglich überzeugte. Die Rolle der Aretha wurde souverän von Steffi Abenhardt (12. Klasse) gespielt und gesungen und auch Hannah Grote (9. Klasse) bezauberte mit ihrer Stimme.  Tianyi Tian  (12. Klasse) alias Ray Charles bewies mit seiner Darbietung ebenfalls großes  musikalisches und darstellerisches Talent.

Doch nicht nur diese vier sorgten für den unvergleichlichen Sound des Klassikers: Chor (Leitung Fr. Höller) und Bigband (Leitung Fr. Hoffmann) animierten zum Mitklatschen und Mitsingen, und die Tanzgruppen sowie viele live improvisierende Täzer weckten sogar die Lust, selbst einmal wieder das Tanzbein zu schwingen.
Untermalt wurden Musik und Spiel von einem grandiosen Technik-Team, das ein beeindruckendes Licht- und Soundfeuerwerk abfeuerte und sich grötenteils für den Bühnenaufbau verantwortlich zeigte.

Das unbestrittene Highlight des Spektakels war allerdings das Вluesmobil ein 1974er Dodge Monaco, das Kunstlehrer Gerd Langemeyer mit seinem Requisitenteam in Originalgröße nachgebaut hat und während des gesamten Stücks präsent war.
In ihm wird deutlich, wie viel Kreativität, Arbeit und Begeisterung die Mitwirkenden investiert haben und warum die Premiere ein so großer Erfolg war: So viel Professionalität und Coolness kann gar nicht anders, als zu begeistern.

Katharina Schlotthauer