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Elternbeirat Max-Born-Gymnasium Germering

PC-Tipps

Was sind Cookies? Wie erkennen Sie 0190er Dialer?

Inhalt
Einleitung
Was sind Cookies?
Wie arbeitet zum Beispiel so ein Spion?
Wie kann ich mich vor Cookies schützen?
Wie erkenne ich 0190er Dialer?
Achtung bei versteckten 0190er und 0900er Nummern!
Hinweis
Wie erkenne ich den 190er Dialer beim Microsoft Internetexplorer?
Wie erkenne ich den 0190er Eintrag bei der T-Online Software?
Zum Schluss
Empfehlung
 
Einleitung
Was sind Cookies? Im Englisch - Dictionary steht als Übersetzung "Kekse".
Können Kekse gefährlich sein? Normalerweise sind sie es nicht - es sei denn, sie sind vergiftet. So ähnlich verhält es sich auch mit den Cookies im Internetbrowser.
 
Auf der letzten Klassenelternsprechersitzung am Max-Born-Gymnasium in Germering wurde das Internetsurfen als "gefährlich" bezeichnet. Aus diesem Anlass möchte ich unsere Eltern über die Cookies aufklären.
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Was sind Cookies?
Cookies sind kleine "Programme", die über die aufgerufenen Internetseiten auf dem Rechner abgelegt werden. Sie wurden entwickelt, um uns das Leben beim Surfen angenehmer zu machen. Ein Beispiel: Wenn ich die Seite einer Firma wieder besuche, erkennt deren Surfer seinen Cookie auf meiner Festplatte und kann mir zum Beispiel ganz gezielte Produkte vorstellen, die meinem Interessensgebiet entsprechen, ohne dass ich erneut eine Suchabfrage dort starten muss. Eigentlich ist das ein guter Ansatz, aber es gibt auch "böse" Programmierer, die meinen Rechner ausspionieren wollen und ...
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Wie arbeitet zum Beispiel so ein Spion?
Ich versuche es anhand des Telefons zu erklären. Angenommen, ich möchte Sie anrufen. Dazu schaue ich im Telefonbuch nach und finde dort unter Ihrem Namen und Ihrer Adresse Ihre Telefonnummer. Dann wähle ich diese Nummer, nicht Ihren Namen, weil das Telefon mit Ihrem Namen nichts anfangen kann. Hat sich Ihre Nummer inzwischen geändert, sind Sie für mich nicht erreichbar, wenn ich Ihre neue Telefonnummer nicht kenne.
 
So arbeitet auch das Internet, nämlich über Nummernblöcke, die so genannten TCP/IP - Nummern (Transmission Control Protokol / Internet Protokol). Das sind 4 Block-Nummern, die jeweils durch einen Punkt getrennt werden. Jeder Block beginnt bei Null und hört bei 255 auf. -- Mathematiker können einmal ausrechnen, wie viele Möglichkeiten es gibt (Beispiel einer TCP/IP - Adresse: 193.25.255.0). --
 
Um ins Internet zu gelangen, brauchen wir einen so genannten Provider, der uns mit dem Internet verbindet. Bei den meisten Providern bekommen wir für jede Verbindungsanmeldung eine neue IP - Adresse zugewiesen, also eine Art neue Telefonnummer. Haben wir nun ein böses Cookie auf dem Rechner, dann meldet es seinem Urspungssurfer: "Ich heiße jetzt ...". Diese jedes Mal sich ändernde Nummernzuweisung wird DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) genannt.
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Wie kann ich mich vor Cookies schützen?
Solche bösen Cookies können über dubiose Seiten eingefangen werden.
Schützen können Sie sich davor, in dem Sie beim Microsoft-Internet-Explorer unter "Extras" das Fenster "Internetoptionen" aufrufen und dort die Registerkarte "Datenschutz" auswählen. Bewegen Sie hier den Schieber nach ganz oben "alle Cookies sperren". Da aber sehr viele Seiten mit harmlosen Cookies arbeiten, ist es eine Tortour, jedes Mal den Cookie zu bestätigen, weil Sie sich sonst die Seite nicht anschauen können.
Mein Tipp: Gehen Sie auf Standardwerte und vermeiden Sie dubiose Internetseiten!
 
Sollten Sie sich trotzdem einmal ein böses Cookie eingefangen haben, so löschen sie einfach alle Cookies. Wählen Sie dazu im Microsoft Internetexplorer unter "Extras" die "Internetoptionen" aus. Auf der Registerkarte "Allgemein" finden Sie "Temporäre Internetdateien". Drücken Sie auf die Taste "Cookies löschen" und dann auch noch gleich auf "Dateien löschen". Setzen Sie zusätzlich den Haken bei "Alle Offline-Inhalte löschen". Wenn Sie jetzt noch den "Verlauf leeren", ist Ihr PC normalerweise wieder sauber/clean.
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Wie erkenne ich 0190er Dialer?
0190er Dialer können Sie sich durch "böse" Cookies einfangen, die ihrerseits eine Dialersoftware-Installation veranlassen. Damit sich jedoch der Dialer nicht installieren kann, sagen Sie bei dem Fenster "Software-Sicherheitszertifikat" nie "ok" zur Installation, sondern immer "Abbrechen" und sagen Sie auch nicht "ok" zu "Sie müssen ok sagen ..." bei dem anschließenden kleinen Fenster. Gehen Sie hier immer auf "Abbrechen", auch wenn es als Schleife immer wieder kommt. Rufen Sie, wenn es noch möglich ist, eine saubere Internetseite Ihrer Wahl auf. Löschen Sie sofort, wie oben beschrieben, die Cookies und Dateien. In den meisten Fällen hilft das. Andernfalls ist es sehr schwer die Software wieder zu deinstallieren. Notfalls starten Sie Ihren PC neu mit dem "Affengriff" der Tastenkombination "Steuerung + Alt + Entfernen" oder, wenn das nicht hilft, schalten Sie noch brutaler den PC aus (Bei neueren PC's die Netztaste länger gedrückt halten!). Meldet sich der PC mit dem "Windows Task-Manager", dann drücken Sie hier auf "Herunterfahren..." und beenden alle Tasks. Lassen sich die Tasks nicht beenden, schalten Sie ebenfalls den PC aus.
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Achtung bei versteckten 0190er und 0900er Nummern!
Sie können sich 0190er Nummern von Ihrem Telefonprovider sperren lassen. Normalerweise werden die 0900er Nummern mitgesperrt, denn das ist die neue Form der 0190er Nummern!
Neuerdings werden 0190er und 0900er Nummern hinter Provider-Vorwahlen versteckt. Bei dem Beispiel 010330190xxx oder 010330900xxx wurde die Vorwahl des Telefonproviders Telekom vorangestellt. Noch verrückter wird es, wenn die Auslandsvorwahl mit verwendet wird: 004910330190xxx oder 010330049190xx. Bei diesen Kombinationen muss man schon genau hinsehen, denn die Ziffernfolge 0190 bzw. 190 oder 0900 bzw. 900 kann auch in einer normalen Telefonnummer vorkommen.
Größte Vorsicht ist geboten, wenn die Verbindung ins Ausland aufgebaut wird mit 00xx. Welcher Gerichtsstandort ist gültig? Die Auslandsvorwahl kann auch hinter einer Providervorwahl versteckt sein. Bei dem Beispiel 010330033xxx steht für die erste 33 die Telekom und für die zweite 33 Frankreich.
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Hinweis
Achten Sie unbedingt darauf, dass der Browser die Verbindung über das Telefonnetz mit Ihrer Provider-Telefonnummer herstellt. Am Besten Sie notieren sich Ihre Provider-Telefonnummer. Internetverbindungen über DSL sind vor Dialern geschützt, da hier keine Verbindung über das Telefon aufgebaut wird. Vorsicht ist geboten, wenn der PC über eine zusätzliche Telefon-Modem-Verbindung verfügt verfügt und diese an das Telefonnetz angeschlossen ist.
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Wie erkenne ich den 190er Dialer beim Microsoft Internetexplorer?
0190er Dialer erkennen Sie beim Microsoft Internetexplorer am Einwählen über das Fenster "DFÜ-Verbindung". In der unteren grauen Fläche dieses Fensters wird der Verbindungsaufbau angezeigt. Er beginnt mit der Einwahlnummer und genau hier muss die Einwahlnummer vom Provider erscheinen. Bei T-Online ist es die 0191011. Erscheint hier eine 0190xxx - Nummer, dann drücken Sie sofort auf "Abbrechen" und rufen unter "Extras" das Fenster "Internetoptionen" auf. Wählen Sie die Registerkarte "Verbindungen" aus. Im Fenster der Fläche "DFÜ- und VPN-Verbindugen" löschen Sie den 0190er Dialereintrag mit "Entfernen" und aktivieren Sie Ihren Provider wieder als (Standard)verbindung.
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Wie erkenne ich den 0190er Eintrag bei der T-Online Software?
Verwenden Sie die T-Online Software 4.0, so erscheint die Einwahlnummer 0191011 im "T-Online Start Center" mit einem kleinen T-Online Anwahl Fenster nur sehr kurz. Überprüfen können Sie die Einwahlnummer unter "Einstellungen / Zugangsart...". Drücken Sie hier im Fenster "T-Online Software Einstellungsassistent - Zugangsart Auswahl" auf die Leiste "Bearbeiten..." und dann so oft auf "Weiter", bis unter dem Fenster "T-Online Software Einstellungsassistent - Verbindungstest" der Eintrag "Anwahlnummer" erscheint. Hier muss die T-Online - Anwahlnummer "0191011" stehen, da Sie sich bei T-Online befinden. Steht hier ein 0190xxx - Nummer, so überschreiben Sie sie mit der 0191011 Nummer. Schließen Sie den Vorgang im Falle einer Änderung mit der Leiste "Fertig stellen" ab oder mit "Abbrechen" ab, wenn keine Änderung vorgenommen wurde.
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Zum Schluss
Überprüfen sie noch bitte Ihren Standardseiteneintrag und Ihre Favoriteneinträge, ob sich dort nicht die Links zu den dubiosen Seiten eingeschlichen haben.
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Empfehlung
Ich empfehle für alle Internetsurfer sich einen aktuellen Virenscanner zuzulegen, weil er sich meldet, sobald er etwas findet.
 
Achten Sie bei der Einwahl auf die richtige Telefonnummer Ihres Providers.
 
Wenn Sie die Regel beherzigen, sich nicht auf dubiosen Internetseiten zu tummeln, dann können Sie eigentlich beruhigt surfen und brauchen sich nicht verrückt machen zu lassen.
 
Also weiterhin viel Spaß beim Surfen. (ns)
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