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Elternbeirat Max-Born-Gymnasium Germering

Den Modus gefunden

Debatten und Finanzen im April-Elternbeirat

Den Anfang der Aprilsitzung musste der Elternbeirat sozusagen "ohne Leitung" bestreiten. Denn Schulleiterin Barbara Loos, Elternbeiratsvorsitzender Götz Schuricke und Daniela Weisser verfolgten an diesem Abend anfangs das Abscheiden der MBG-Kandidaten beim Wettbewerb "Jugend debattiert" in der Stadthalle Germering. So eröffnete Sonja Pregler den Abend mit der Diskussion über die Mitgliedschaft im Landesverband der Elternbeiräte. Hier waren die Beiträge so angestiegen, dass der Elternbeirat finanziell arg in Bedrängnis geraten war. Nach langer und kontroverser Diskussion wurde mehrheitlich für ein Ausstieg aus diesem Verband votiert, die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte im Raum München aber aufrechterhalten. Nachträglich hat sich dieser Beschluss aber überholt, denn beide Mitgliedschaften sind aneinander gebunden. So wurde mittlerweile der Austritt aus beiden beschlossen.
 
Nachdem der Elternbeirat dann vollständig war - Loos, Schuricke und Weisser waren zurückgekehrt - berichtete Frau Loos über verschiedene Themen: So war veranstaltete der Initiator des Projekts Frank Weber einen beeindruckenden Abend über sein Projekt "CochaBamba" in Südamerika. Ebenfalls gelungen war der Informationsabend zur Sprachenwahl und die Lehrereinladung des Elternbeirates am 19. März. Frau Loos übermittelte ein großes Dankeschön der Lehrerschaft.
 
Auch auf den ersten MODUS-21-Tag am Max-Born-Gymnasium wurde rückgeblickt: Er fand ja an dem Tag statt, an dem die USA ihren Angriff auf den Irak begann. Die Wahl des Kinofilms "Herr der Ringe 2" als Ersatzprogramm für Modus-Unwillige Schüler wurde deshalb kritisiert. Sie war aber nicht veränderbar gewesen; die Karten waren vorbestellt. Bis auf die zu späte Information bekam dieser Schulversuchstag aber ein positives Echo. In den Köpfen der MBG'ler könnte sein Sinn aber noch präsenter sein. Wie sehr "Modus" die Schule verändern wird, wird die Zukunft zeigen.
 
Erstaunt nahm der Elternbeirat das Ergebnis einer Schüler-und-Lehrer-Befragung durch das ISB (Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung) zur Kenntnis. Neben dem (erwartungsgemäß) guten Abschneiden des MBG überraschte der Wunsch der Schüler nach "härteren" Lehrern.
 
Nach einigen organisatorischen Einzelfragen wand sich der Elternbeirat zum Schluss der Sitzung der angespannten Finanzlage zu: "Finanzminister" Andreas Fuchs erläuterte die Zahlen und man blickte gemeinsam auf die vielen Aufgaben des Elternbeirats, versuchte zu retten, was zu retten war. Doch auch umfangreiche Sachspenden aus den Reihen der Elternbeiräte konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit den Spenden aus der Elternschaft unsere Arbeit zum Wohl der Schule steht und fällt. (chb)