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Experimente antworten

Vulkane und Toilettenpapier

Am 7. Oktober 2011 wurden im Ehrensaal des Deutschen Museums die Superpreise im diesjährigen Wettbewerb „Experimente antworten“ verliehen. Einen solchen Superpreis erhält, wer alle drei Wettbewerbsrunden mit Erfolg meistert. Geehrt wurden 65 Schülerinnen und Schüler von Gymnasien aus ganz Bayern.

Es freut uns sehr, dass zwei Preisträger vom unserer Schule, dem Max-Born-Gymnasium, kommen:

Kai (8. Jgst.) und Sandra (7. Jgst.) Königstein.

Ich gratuliere den beiden im Namen der ganzen Schulgemeinschaft für die tolle Leistung und danke zugleich ihren Eltern für die häusliche Unterstützung und Toleranz bei der Durchführung der vielfältigen Experimente.
Sandra und Kai Königstein


Sandra und Kai haben die drei Aufgabenstellungen – darunter das Erstellen eines künstlichen Vulkans aus Zitronensäure und Bachpulver, die Entwicklung eines Messverfahrens zur Reißfestigkeit von Toilettenpapier und die Herstellung verschiedener Gipsvarianten sowie die Untersuchung von deren spezifischen Eigenschaften – mit Bravour und viel Einfallsreichtum gemeistert. Bei der Preisverleihung wurden von der Landeswettbewerbsleiterin Linda Schmauß die gefundenen Lösungen der Preisträger kurz vorgestellt. Dabei konnte man die Faszination naturwissenschaftlichen Forschens spüren. Hier waren begeisterte Nachwuchswissenschaftler mit Sachverstand, Akribie und einer großen Portion Freude am Werk. Der Ehrensaal des Deutschen Museums mit seinen Bildern und Büsten berühmter Naturwissenschaftler war daher auch ein würdiger Rahmen für die Auszeichnung von so viel Forschergeist.

Die Urkunden und die Sachpreise – ein Destilliergerät, gestiftet vom Verband der Bayerischen Chemieindustrie – wurden von Herrn Staatssekretär Thomas Kreuzer überreicht. Ein Höhepunkt der Feierstunde, die von der Big Band des Pestalozzi-Gymnasiums musikalisch gestaltet wurde, war der Experimentalvortrag eines jungen Elektroingenieurs von der Universität Erlangen, der vor acht Jahren in Weiden sein Abitur abgelegt und während seiner Schulzeit erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen hat. Bernhard Höher zeigte in beeindruckenden Experimenten, wie die Übertragung von Tönen mit Laserlicht funktioniert. Die Zuhörer erfuhren dabei auf sehr vergnügliche und anschauliche Weise Grundlegendes zur Übertragung von Daten über Glasfaserkabel.

Natürlich wird der Wettbewerb, der sich an die Jahrgangsstufen 5 bis 10 richtet, auch im Schuljahr 2011/12 fortgeführt und die erste Runde läuft bereits. Die Aufgabe erhältst Du bei Deinem Biologie-, Chemie oder Physiklehrer oder Du holst Sie Dir direkt aus dem Internet unter http://www.experimente-antworten.bayern.de/aufgaben.html. Der Einsendeschluss ist übrigens der 1. Dezember 2012.

Dr. Robert Christoph