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Besinnungstage

Besinnungstage der Oberstufe im Schloss Fürstenried

Zitat eines Schülers aus der K2: „ Was sollen wir denn auf Besinnungstagen? Ist doch eh stinklangweilig und auch nichts anderes als Religionsunterricht.“ Dies war die Einstellung vieler Schüler, die nicht an den Besinnungstagen teilgenommen haben. Wir wollen mit dem nachfolgenden Beitrag dieses Vorurteil  widerlegen und zeigen, dass Besinnlichkeit auch mit Spaß vereinbar ist.

Tag 1   21.12. 09

22 Schüler der Klassen Q11, K1 und K2 treffen sich im Schloss Fürstenried mit Frau Westermayer,  Herrn Frauenrath und der äußerst kompetenten Gruppenleiterin, um die nächsten Tage gemeinsam in Diskussions-, Besinnungs- und Spielrunden zu verbringen. Nach einem ersten Kennenlernen werden die Themen der nächsten Tage im Plenum festgelegt: „Selbstbild und Fremdbild, “ Kommunizieren auf einer Wellenlänge“  und  „Ist doch eh alles sinnlos“.
Im ersten Schwerpunkt ordnet sich  jeder Schüler  in die seinen Fähigkeiten entsprechende Gruppe nach eigener Einschätzung ein. Dann werden die Stärken und Schwächen der einzelnen Charaktere herausgearbeitet. Nach langer Freizeit geht es mit der ersten Fremdbildrunde weiter, in der jeder durch die Gruppe  in bestimmten Gebieten eingeschätzt wird. Manche Schüler lassen den Abend mit einer freiwilligen Abendmeditation, in der man mit Hilfe eines Liedes in sich gehen kann,  besinnlich   ausklingen.

Tag 2.: 22.12.09

Nach einem ausgiebigen Frühstück und der Morgenbesinnung trifft sich die Gruppe wieder. Diesmal werden durch gezielte Fragen von zwei Personen eigene Stärken und Schwächen bewußt gemacht, was sich bis zum Nachmittag hinzieht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, mit der Möglichkeit, sich gegen einen kleinen Unkostenbeitrag kreativ im Werkraum zu betätigen. Die motivierte Gruppe beginnt daraufhin mit dem nächsten Themengebiet, „Kommunizieren auf einer Wellenlänge“, wobei durch spielerische Übungen schnell klar wird, welche Schwierigkeiten bei der Kommunikation auftreten können. Außerdem werden die verschiedenen Rollen der Mitglieder eines Freundeskreises in Diskussionen aufgezeigt. Zuletzt  wird das Thema in verschiedenen Gemeinschaftsspielen sehr unterhaltsam vertieft, worauf die uns begleitenden Lehrer, echt  bedauern , nicht in den Runden dabei zu sein.
Der Abend darf wieder  frei  gestaltet  werden,.z B mit der Abendbesinnung oder/ und exzessivem Tischtennisspiel.

Tag 3: 23.12.09

An die morgendliche Besinnung und das Frühstück schließt sich die letzte Gruppenrunde mit dem Thema „ Ist doch eh alles sinnlos!“ an, in der jeder Schüler sich seiner positiven  Vorstellungen und Ereignisse im Leben bewußt wird. Nach einem positiven Feedback der Gruppenleiterin so wie der Schüler und Lehrer enden die Bensinnungstage mit einem abschließenden Mittagessen.

Insgesamt waren die Besinnungstage für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung, was zu großen Stücken sowohl dem Gruppenzusammenhalt und der Ehrlichkeit der Schüler als auch dem guten Schüler – Lehrer Verhältnis zu verdanken ist. Besonders bewundernswert finden wir dies, da sich die Schüler angesichts der unterschiedlichen Klassenstufen zum größten Teil untereinander nicht kannten. So konnten wir uns auf die Weihnachtstage mit besinnlichen Gedanken und neuen Erkenntnisse über uns selbst und andere einstimmen.

Ann-Kathrin Paetzold, Verena Weiler, K2

Als begleitende Lehrkraft freut es mich besonders, dass sich die Referentin sehr positiv  über die Motivation und das Engagement der Schülergruppe gäußert hat. Es war Raum für Begegnungen und Gespräche, alle Teilnehmer haben sich vorbildlich verhalten und dadurch erst  dern Erfolg einer solchen Veranstaltung ermöglicht. Ich freue mich schon auf die Besinnungstage 2010.

B. Westermayer