Partnerschaftsprojekt CochabambaSchuh-Putz-Aktion am Eltern-Sprechabend 12.12.2007
Cochabamba ist eine Stadt in Bolivien. Dort leitet Frank Weber seit 1985 die Straßenkinderhilfe „Casa Nuevo Amanecer", ein Haus, in dem ehemalige Straßenkinder eigenverantwortlich mit ihm zusammen leben. Dem Haus angeschlossen ist eine ebenfalls von Frank Weber gegründete Privatschule - das „Centro Educativo Richard von Weizsäcker" -, in der Kinder aus sozial schwachen Familien eine Schulausbildung bis zum Abitur oder zu einer Gesellenprüfung aus dem Handwerksbereich erhalten können. Richard von Weizsäcker steht mit dieser Schule seit seinem ersten Treffen mit Frank Weber 1987 in Kontakt. Da ihn die Notwendigkeit und Ernsthaftigkeit dieses Projektes überzeugte, gab er die Zustimmung dazu, dass sie seither seinen Namen tragen darf. Partnerschule dieser Privatschule ist seit dem 18.10.1989 das Max Born Gymnasium. Im Rahmen des momentanen Themas „Kinder in der Einen Welt“ im Katholischen Religionsunterricht der 6.Klasse wollten die Schüler bewusst etwas für Kinder tun, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst. Während des Eltern-Sprechabends haben die Schüler aus den Klassen 6A und 6D eine Schutz-Putz-Aktion durchgeführt. Das Ziel war, Geld für die Straßenkinderhilfe von Frank Weber in Cochabamba zu sammeln. Mit großem Eifer und sich steigerndem Geschick haben die Jungen und Mädchen für ein kleines Entgelt (1 €) die Schuhe der Eltern und Lehrer gereinigt, geputzt und poliert
Gleichzeitig verkaufte eine andere Schülergruppe Bücher und Weihnachtskarten von Frank Weber und seinem Straßenkinderprojekt.
Ein wenig erschöpft, aber voll Begeisterung konnten die Kinder nach zwei Stunden das eingenommene Geld zählen und dank der zusätzlichen Spenden vieler Eltern mit Stolz feststellen, dass sie den Betrag von 234,37 € erarbeitet hatten. Einige wollen nächstes Jahr wieder mitmachen, wie sie am Tag darauf erzählten. Wir die Schüler, die Religionslehrerin (Frau Niggl) und auch die Schulleitung hoffen, dass allen unsere Aktion gefallen hat. Für Veränderungen und Tipps für neue Projekte sind wir dankbar.
Klasse 6A und 6D mit Maria Theresia Niggl |