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Nantes Austausch 2008

München in Deutschland, Sonntag, der 25.Mai 2008, 6:00 Uhr. „Verdammt, wir haben Knoppers vergessen!“ Ohne Knoppers, aber dennoch glücklich, rollte der TGV mit 21 Schülern der 10. Klassen, sowie Frau Bay und Frau Bühler, von München nach Paris.
Dort erwartete uns auch schon der Bus, mit dem wir für die nächsten fünf Stunden durch die französische Hauptstadt touren sollten. Vom Place de la Concorde über die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe führte uns unser Weg direkt zum Eiffelturm, den wir heldenhaft erklommen.

Doch dann hieß es auch schon wieder „Au revoir, Paris“, denn Nantes erwartete uns … mit strömendem Regen. Wie beim Franzos’ üblich, gab es erstmal „fettes“ Massenbusserl’n. Danach fuhren wir mit unseren Familien nach Hause, wo wir nach dem Abendessen todmüde ins Bett fielen. Der Rest der Woche verging viel zu schnell. Vormittags verweilten wir im französischen Unterricht, und nach einem wahnsinnig leckeren Essen in der Kantine J besichtigten wir nachmittags ein paar der tollen Sehenswürdigkeiten von Nantes, z.B. les machines de l’île oder das Château des Ducs de Bretagne. Sogar eine Supermarktrallye und ein Besuch in der Ecole Maternelle, wo wir den Kleinen deutsche Kinderlieder beibrachten und mit ihnen malten und spielten, standen auf dem Programm.

Am Freitag verbrachten wir, zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern, einen wunderschönen Tag am Meer. Das Wochenende über waren wir mehr oder weniger bei unseren Gastfamilien. Bei einigen war es super génial, bei anderen eher bof. Die meisten von uns trafen sich am Samstag auf der Gay Pride oder später bei einer Garagenparty wieder.

Am Mittwoch schließlich konnten wir beruhigt wieder heimfahren, denn wir hatten ja den Franzosen schon ein paar Grundelemente der bayerischen Sprache beigebracht, u.a. „Dei Muada sei Gsicht“ und „Oachkatzlschwoaf“.

Auch der Abschied viel uns nicht schwer, da wir ja wussten, dass wir unsere französischen Freunde am folgenden Sonntag wieder sehen würden.
Unser Fazit: Der Franzose an sich ist ein sehr lustiger und freundlicher Mensch, den zu besuchen eine Reise lohnt!

Georg Dahme, Simone Fischer & Laura Riedner, 10a