| Navigation: |
Partnerschaftsprojekt CochabambaCochabamba, was ist das??? Cochabamba ist eine Stadt in Bolivien. Dort leitet Frank Weber seit 1985 die Straßenkinderhilfe „Casa Nuevo Amanecer", ein Haus, in dem ehemalige Straßenkinder eigenverantwortlich mit ihm zusammen leben. Angefangen hat alles in einfachsten Verhältnissen, Frank Weber erwarb ein Grundstück mit einem halbverfallenen Haus. Dieses Haus wurde mit Hilfe der Kinder und Nachbarn in monatelanger Arbeit zu dem was es heute ist: Ein Zuhause für 25 Jungen, die dort gemeinsam mit Frank Weber leben und arbeiten. Dem Haus angeschlossen ist eine ebenfalls von Frank Weber gegründete Privatschule - das „Centro Educativo Richard von Weizsäcker" -, in der Kinder aus sozial schwachen Familien eine Schulausbildung bis zum Abitur oder einer Gesellenprüfung aus dem Handwerksbereich erhalten können. Richard von Weizsäcker steht mit dieser Schule seit seinem ersten Treffen mit Frank Weber 1987 in Kontakt. Da ihn die Notwendigkeit und Ernsthaftigkeit dieses Projektes überzeugte, gab er die Zustimmung dazu, dass sie seither seinen Namen tragen darf. Partnerschule dieser Privatschule ist seit dem 18.10.1989 das Max Born Gymnasium. In Zusammenhang mit dieser Partnerschaft versuchen wir immer wieder Veranstaltungen mit Frank Weber und seinen Jugendlichen zu organisieren. Im Schuljahr 2000/01 kam Herr Weber im Dezember an die Schule, um in den 8. Klassen und im LK EK im Rahmen des Erdkundeunterrichts über sein Projekt zu berichten und mit den Schülern über die Situation in Bolivien zu diskutieren. Im März dieses Jahres veranstalteten wir eine Bühnenshow unter dem Namen: Sueños - Zeit des Träumens in der Stadthalle Germering, bei der Frank Weber mit einigen seiner ehemaligen Straßenkinder die letzten 15 Jahre Arbeit in Cochabamba Revue passieren ließ. Mit Hilfe von Dias, aber auch Musik, Rhythmus und Tanz führten sie die Zuschauer in das Land der Träume. Die Reaktion auf diese Träumereien war sehr positiv und kann hoffentlich bald einmal wiederholt werden. Die Straßenkinderhilfe möchte völlig unabhängig von staatlichen Einrichtungen sein und finanziert sich daher nur durch Spenden, aber vor allem auch durch solche Veranstaltungen und den Verkauf von eigenen Bücher bzw. Kalendern und Kunstpostkarten. Das MBG bietet daher auch ständig Bücher und anderes zum Verkauf an, der Erlös kommt der Straßenkinderhilfe e.V. zu gute. An besonderen Tagen (z.B. Schulfest, Weihnachtsbazar, Elternsprechtag) wird zusätzlich ein Verkaufsstand organisiert. Wir freuen uns über jeden, der mal vorbeischaut, in die Bücher „schnuppert" und vielleicht auch etwas kauft. Germering, den 14.05.2001 Karin Lehner (zuständige Lehrkraft für das Partnerschaftsprojekt) |