
Florian Maier - Landessieger 2000
Fachgebiet: Technik
Thema:
"Frozen reality"
Foto: Johannes Simon Herzlichen Dank !
Bei dieser Arbeit aus dem Videobereich
geht es darum, bei einem zu filmenden Vorgang einen bestimmten Moment
"einfrieren" zu lassen und dennoch Kamerafahrten in dieser dann
stillstehenden Szenerie mit dem verschiedesten Ansichten möglich zu machen. Das Verfahren kann besonders erfolgreich in den Bereichn Wissenschaft und Forschung eingesetzt werden. Hier kann ein bestimmter Moment bei einem physikalischen, chemischen oder biologischen Vorgang "eingefroren" werden und dieser Moment kann dann anschließend in einer zusammenhängenden Kamerafahrt um das Objekt herum betrachtet werden. Das hat gegenüber dem konventionellen feststehenden Kamerastandpunkt den Vorteil, dass alle Perspektiven sichtbar sind und somit auch verdeckte Strukturen erkennbar werden, die mit nur einer Kameraperspektive verborgen bleiben. Man kann sich das Verfahren beispielweise in der Werkstoffprüfung vorstellen, um bei zerbrechlichen Gebrauchsgegenständen die ersten Risse bei Bruchstellen feststellen zu können. Ein weiterer Vorteil der "frozen reality" liegt naturgemäß in der Möglichkeit zur dreidimensionalen Betrachtung. Rudolph Herbst
Link zur Homepage von Florian Maier, auf der er seine Arbeit ausführlich darstellt
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