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HONIG:
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Bereits für Jufo 1997 hatte ich bei einigen
Honigen eine Hemmwirkung auf Bakterienwachstum nachgewiesen. In der
vorliegenden Arbeit wurden nun zum einen differenzierte Hemmtests mit 9 verschiedenen
Honigen durchgeführt, um die Abhängigkeit der inhibitorischen (keimtötenden) Wirkung
von Konzentration und von Licht- und Temperatureinfluss
zu demonstrieren.
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Ergebnis:
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Selbst Honige, die noch in Verdünnungen von 1:1/8 wirkten, verloren nach einer
kurzzeitigen Erhitzung auf 40° C bzw. nach einer Belichtungsdauer von 10 Tagen ihre
Hemmfähigkeit!
Fasziniert von der komplexen Struktur der Pollenkörner im Honig führte ich zum anderen
eine qualitative Pollenanalyse der 5 Sortenhonige durch, wobei sich im
Vergleich zu der in der Wissenschaft üblichen Methode die von mir angewandte, eigene
Methode für Schul- und Haus"- Untersuchungen als die einfachere und bessere
erwies.
Neben diesen beiden Schwerpunkten, chemischen Analysen und der Züchtung
honigeigener Bakterien konzentrierte ich mich darauf, besonders
sehenswerte Pollen, Kristalle und tierische Bestandteile fotografisch festzuhalten, was
viel Geduld erforderte.
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JOGHURT:
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Dieser Teil greift die aktuelle Diskussion
über "probiotische Lebensmittel" auf. Anhand einer Keimzahlbestimmung
bei 2 probiotischen und 2 herkömmlichen Joghurtsorten ging ich der nachgesagten
gesundheitsfördernden Wirkung nach.
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Ergebnis:
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Nur einer der probiotischen Joghurte entsprach den Keimzahlkriterien.
Neben der mikroskopischen Untersuchung und Einordnung der probiotischen
Kulturen testete ich auch das "Konkurrenzverhalten" der
Testbakterien gegenüber dem ebenfalls im menschlichen Darm angesiedelten Bakterium
Escherichia coli. Versuche zur Aerotaxis wiesen den unterschiedlich
ausgeprägten Anaerobier-Charakter der Milchsäurebakterien nach.
Um nicht nur gekauften Joghurt unter die Lupe zu nehmen, setzte ich selbst Milch mit 4
verschiedenen Starterkulturen an und maß in kurzen Zeitabständen die Absenkung
des pH-Werts.
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Ergebnis:
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Mit Fertigfermenten gesäuerte Ansätze vergoren den Milchzucker sehr viel langsamer als
diejenigen, die mit einem Löffel Joghurt angesetzt worden waren.
Die Messung der optischen Aktivität zweier Joghurtsorten, die - laut
Aufschrift - hauptsächlich rechtsdrehende Milchsäure (besser verdaubar!) enthalten
sollten, fiel nur für einen der untersuchten Joghurte positiv aus.
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