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Schlachthof 5 - Schüler am Rande des Wahnsinns

Ein Nachwort

Verplante Organisation, übermüdete Produzenten, fehlende Tänzer, noch nicht eingespielte Technik – eigentlich liefen die Proben ja schon auf semi-professionellem Niveau ab.
Jedenfalls, was die Pannen betraf.

Was es da nämlich an verpassten Stichwörtern, konfus hin- und herschwirrenden Spots, von ewigen Leerläufen, gelangweilten Tanzgruppen, aus- oder stummgeschalteten

Mikros, Rückkopplungen, allgemein: sich selbst verstärkendem kollektivem Unmut gab, da könnte es selbst die Staatsoper nicht mit uns aufnehmen.

Aber trotz allen Hindernissen haben dann alle Mitwirkenden unsere zwei Probentage ohne größere Verletzungen hinter sich gebracht und der Schlachthof lud am Donnerstagabend mit seinen ca. 250 Mitwirkenden zum „Massaker“ ein.

Nachdem auch die Techniker die Halle betreten durften, konnte das Stück beginnen und musste gleich wieder unterbrochen werden, als sich aus komplett mysteriösen Gründen ein Beamer von selbst ausschaltete.
Also ein zweiter Anlauf und dann hat auch alles funktioniert, abgesehen von kleinen Aussetzern im Ton.
Dass man Billy auf seinem Zyanidplaneten Tralfamadore nicht verstehen konnte, machte dann auch nichts mehr, denn wenn man anfängt, Alienstimmen zu hören, sollte man sich sowieso mal untersuchen lassen.
Aber zum Schluss ließ sich unser Publikum dann doch hinreißen und genoss unsere wunderbaren Laiendarsteller, die Tanzeinlagen und vor allem die Musik.

Die – zugegebenermaßen wirklich anspruchsvollen – Rollen wurden souverän von der 11c gemeistert, was man vielleicht auf Grund der (fehlenden) Probendisziplin nicht erwartet hätte. Gleiches gilt für die vielen, vielen Tanzklassen - genannt seien hier neben allen anderen die, deren Choreographie nicht von Fr. Adeli stammten; nämlich die Capoeira-Gruppe von Herrn Frohmader, die Fußballer, die von Frau Bühler „gedrillt“ wurden und die süßen Embryonen, die nach

einer Choreographie von Fritzi Zuber-Goos tanzten – und vor allem für die Solisten – unsere orientalischen Bauchtänzerinnen, die Hip-Hop-Ballerinas sowie Finaltänzerin Steffi Draschil, eine Ehemalige des MBG
Ein ganz großes Lob an euch alle für diese tolle Show, die uns viel Freude und Nervenkitzel bereitet hat!

Ermöglicht wurde das ganze Tanzspektakel vor allem durch die sensationelle, selbstkomponierte und selbstvertonte Musik von Alexander Müller aus K1 und seinem Streichertrio. Diese großartige Leistung kann kaum genug gewürdigt werden.

Wir möchten euch allen für eure Mühe und euer Engagement danken, und auch wenn vielleicht während oder nach den Proben ein paar kleine Tränchen geflossen sein mögen, hoffen wir, dass euer Auftritt auf der Bühne euch Spaß gemacht hat und euch immer in Erinnerung bleiben wird. Uns hat es auf jeden fall ungeheuren Spaß gemacht, mit euch zusammen zu arbeiten!

Wir danken der Technik: ohne das Equipment, das uns Herr Wagner zur Verfügung gestellt hat, und das Team (Joseph Weigand, Franz Engelbrecht, Dominik Wagner, Dominik Diekämper und die 10a-ler) wären wir ohne Ton im Dunklen gesessen.
Unverzichtbare Hilfen waren auch das Aufbauteam von Herrn Wunderlich (Klasse 10a – super wart ihr!!), welches unsere extravaganten Bühnenwünsche umgesetzt hat; die SMV; und unser genialer Herr Friebe, dem es mit riskanten Aktionen gelang, das Ganze letzendlich zu realisieren! (Tip für Hr. Friebe: Zirkus Krone sucht noch Seil und Trapezkünstler!!!)

So, und auch wenn sie es nicht leiden kann: ein ganz großes Dankeschön an Frau Adeli, die das Ganze auf die Beine gestellt, alle Beteiligten zu Höchstleistungen angespornt und immer den Überblick über 250 Schüler bewahrt hat.
Wir freuen uns jetzt schon darauf, weitere Theaterstücke mit Ihnen inszenieren zu können.

Nicole Käseberg + Deike Pintat vom Produktionsteam

P.S.: Grüße an das restliche Produktionsteam: Basti Lehrack, Krzysztof Franek, Tanja Knüppl und Annika Fröhlich, mit denen wir unheimlich viel Spaß hatten. Danke!

Fotos: Dr. Arno Nagele, herzlichen Dank