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„Schämomat“ schlägt alles

 


Es ist freitagmorgens. Im Kunstsaal ist eine Unsinnsmaschinenausstellung. Moment mal? Was für eine Ausstellung? Mit Maschinen? Da geht doch kein Mensch hin? Oder doch?

Gehen wir zusammen mit Frau Hackenberg durch die Ausstellung. Vor uns steht Frau König und liest sich die Anweisung vom „Schämomat“. Was soll der denn sein? Es ist doch nur ein Pappkarton? Oder etwa nicht?

Gehen wir erst mal weiter. Wir kommen an den verschiedensten Erfindungen vorbei.

 

Da gibt es zum Beispiel eine „Papierflieger-Abschussrampe“, eine Löffelwurfmaschine“, einen „Teebeutelaufzug“, einen „Watsch-und-Streichel-Greifarm“, einen Eiertransport“ oder einen „Süßigkeitenautomat“.

Die Klassen 6c+6d waren richtig erfinderisch und hatten viel Spaß an der Sache. Nachdem wir uns überlegt hatten, was wir basteln sollten, fing es überall an zu schneiden, sägen, malen, hämmern und kleben. Es dauerte vier einhalb Stunden (also sechs Schulstunden) bis wir unsere Ausstellungsstücke beschriftet und aufgestellt hatten.

Aber jetzt gehen wir zurück zum „Schämomat“. Er sieht nicht gerade sehr begeisternd aus. Und wir soll er bedient werden. Moment mal, da steht ja etwas drauf:

Folgen sie den Anweisungen und lesen sie nicht die nächste bevor sie diese ausgeführt haben!

1. Hauen sie auf den Stift drauf!

KNALL

2. Jetzt haben sie etwas kaputt gemacht! Stellen sie sich in die Ecke und schämen sie sich!

Lachend ging ein Lehrer nach dem anderen in die Ecke und „schmollte“. Das war ein Anblick, bei dem sich sogar der Erfinder und Bauer Dominik Schlotthauer ein Lächeln nicht verkneifen konnte. Aber was war passiert?

Ganz einfach. Die Mine des Kugelschreibers wurde herausgenommen und ein Draht wurde eingebaut. Der Kugelschreiber wurde in einen Schuhkarton gesteckt. Ein Luftballon wurde unter dem Kugelschreiber festgebunden und wenn jemand auf den Kugelschreiber draufgehauen hatte, platzte der Ballon und es gab einen ordentlichen Knall. Ganz einfach also auch zum Nachbauen.

© Sebastian Lambrecht
Korbinian Seitz (6d)