Hauptnavigation:
Navigation:

Die Zeichen im MBG-Biotop


hoffnung.gif (1347 Byte)

leben.gif (1246 Byte)

natur.gif (1407 Byte)
Hoffnung
Leben
Natur

gruppe.jpg (57092 Byte)

Das Bild stellte uns die Fotojournalistin Vera Greif zur Verfügung.
Herzlichen Dank !

Im Sommer des Jahres 1998 wurde im Biotop des MBG ein neues Trockenbiotop angelegt, dabei fielen 3 Erdhügel an, die bepflanzt werden sollten. In dieser Zeit wurde auch die „Rote Linie" des Kunstkreises in der Stadt Germering gemalt. Wir, die Biotopgruppe des MBG unter Ulla Gerlach, kamen daher auf die Idee, die erwähnten Erdhügel zu Zeichen zu machen, die aus dem Symbolkatalog der „Roten Linie" genommen werden sollten. Wir wählten die Zeichen für „Hoffnung", „Leben" und „Natur", da diese in einem Grundgedanken der Biotopgruppe vorkommen: „Wir haben Hoffnung auf Leben mit der Natur". Diese Zeichen wollten wir in etwas freierer Auslegung mit alten Betonplatten, die beim Turnhallenneubau anfallen, auf die Hügel ‚schreiben’.

Doch gibt es in diesem Projekt noch eine andere symbolische Linie. Jede der gelegten und gebauten Figuren hat ihren eigenen tieferen Sinn.

So ist das hoffnung.gif (1347 Byte)Zeichen für Hoffnung eine sich ein- und wieder auswickelnden Spirale, die erkennen lässt, das es keine Sackgasse gibt, sondern dass immer wieder ein Weg zu neuen Lösungen führt. Diese Figur wird mit Erdbeeren bepflanzt, um zu zeigen, dass oft auch Umwege mit süßen Früchten belohnt werden.

Das LebenZeichen für Leben ist im Original eine Art Mondsichel, in deren Rundung ein Strich nach oben ragt. Wir deuteten dies als Schiff und gestalteten den mittleren Hügel als solches. Als Mast nahmen wir den Wipfel einer Douglastanne, die beim Bau der Turnhalle ihr Leben lassen musste. Dies steht auch dafür, dass etwas, das dem (gerechtfertigten?) Streben des Menschen nach Neuem zum Opfer fällt, oftmals eine neue Heimat findet. Aber unser Schiff ist im Sommer auch gefüllt mit rotem Mohn der voller Kraft hier gedeiht.

Das NaturZeichen für Natur eine Spirale aus Platten, die sich den kleinen Hügel hinaufwindet und neben der Kräuter und Blumen gepflanzt wurden. Auf diese Weise gelangt man mit Pflanzen auf der Erde in die Höhe, bis man auf der Spitze des Hügels steht und das Zeichen und somit den Sinn des Lebens vollendet sieht

Diese Zeichen stellen nicht nur eine Verwertung von Altmaterial dar, sie versuchen auch, den Schülern und allen Betrachtern die Hoffnung auf Leben mit der Natur zu vermitteln. Ohne diese Einstellung ist es nicht möglich, den Weg in eine angenehme und harmonische Zukunft zu finden, wie es sich viele gerade für das neue Jahrtausend wünschen.

 

Paul Diemer, Mitglied der Biotopgruppe