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Vorgeschichte:

Die Arbeit begann, nachdem 1983 ein Teich an der Südwestseite des Schulgeländes eingerichtet worden war. Einige Facharbeiten zur Bepflanzung des neu gestalteten Geländes, zur Errichtung eines Bauerngartens und zur Anlage eines Naturlehrpfades schlossen sich an.

 


Dann kamen die ersten Pioniere: Laub- und Grasfrösche, Erdkröten, und eine Restpopulation von Eidechsen wurden gesichtet. Igel und Mäuse sowie zahlreiche Vogelarten ließen sich hin und wieder beobachten. Disteln breiteten sich aus und ließen die Anlage fast unsichtbar werden.

 

 

Seit 1985 findet sich regelmäßig eine Arbeitsgruppe zusammen, die sich der Pflege und Beobachtung dieses etwa 1/3 ha großen Areals widmet.
Die Biotopgruppe hat über die Jahre hinweg immer zwischen 20 und 30 Mitgliedern, die oft von der fünften bis zur elften Klasse dabei sind, und oft sogar als „Ehemalige" noch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

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Pflegemaßnahmen:

Bis zum Bau der Turnhalle wurden regelmäßig die Teiche von allzu üppigem Pflanzenwuchs befreit, der Bauerngarten mußte bepflanzt und gejätet werden, die Wiese, die wir aus dem kurz geschorenen Rasen wachsen ließen, muß mit der Sense gemäht werden.

An die Stelle der eintönigen Potentilla- und Cotoneasterbepflanzung setzten wir einheimische Wildsträucher wie Schlehen, Weißdorn, Heckenrosen, aber auch etliche Apfel-Hochstämme, einen Walnußbaum und in der wärmsten Südostecke ein Weinspalier.

 

Im Herbst müssen die 10 Nistkästen kontrolliert und gesäubert werden. Im Winter haben wir zahlreiche Insekten-Nisthölzer hergestellt , die gut angenommen worden sind. Der Kompost wird mit gehäckselten Abfällen und dem Heu von unseren Heumandl gefüttert. Und schließlich ist jetzt Zeit, die Sensen zu dengeln!

Neue Entwicklungen:

Da durch den Bau der Turnhalle die Hälfte des früheren Biotopgeländes stark zerstört wurde, haben wir in der Zwischenzeit unsere Tätigkeit in den östlichen Teil verlagert und dort ein Trockenbiotop, bestehend aus einer Kiesfläche und einer Kalksteinmauer, eingerichtet. Der Aushub der Kiesfläche wurde zu drei Hügeln umgewandelt, die als Land-Art-Projekt im Zusammenhang mit dem „Roten Faden" des Kunstkreises Germering stehen.

Wir warten nun auf die Neubepflanzung der Baustelle rund um die Turnhalle, damit „unser Biotop" wieder zusammenwachsen kann !

 

Am 6. Juli 2001 feierte die Biotopgruppe ein Fest zusammen mit den " Ehemaligen ". Aus allen 15 Jahrgängen waren Feierwillige erschienen um zu sehen, was aus unserem gemeinsamen Werk geworden ist. Die Ehemaligen mussten ihre Mähkünste vor den Augen der jetzigen Biotopis unter Beweis stellen, wir hatten extra ein Stück Wiese für diesen Nachmittag in ganzer Pracht stehen lassen.